Erkennen, abgrenzen und Kartieren von Holzschäden im konstruktiven Holzbau // Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Instandsetzung von Holztragwerken gehören wir zu den Experten auf dem Gebiet der Instandsetzung und Sanierung. Egal ob nach Maßstäben der Denkmalpflege oder allgemeinen Holzbaustandards – Wir erfassen, dokumentieren und kartieren Holzschäden an Bauwerken nach festgelegten Standards. Mit professionellem Equipment schauen wir weitgehend zerstörungsfrei ins Innere Ihrer Holzbalken und können bestimmen, ob diese noch tragfähig sind oder ob ein Problem darin schlummert – ohne Überraschungen – ohne vollständiges Freilegen.

Unser Knowhow:

  • Zerstörungsfreie Prüfung von Holzfestigkeiten für Tragfähigkeiten von Holzkonstruktionen
  • Zielsichere Eingrenzung von Holz-Sanierungsmaßnahmen zur besseren Kostensteuerung
  • Prüfung von Holzfestigkeiten zur Beurteilung von Maßnahmenbedarf und Gefahrenprävention; Z.B. Bei hölzernen Spielelementen auf Kinderspielplätzen oder Holzmasten für Telefonleitungen o.ä.
  • Prüfung von Holzfestigkeiten zur Beurteilung von Maßnahmenbedarf an Brücken aus Holz, Beurteilung nach DIN 68800
  • Erfassen und Dokumentieren von differenzierten Schäden an Holztragwerken und Holzbauwerken, nach einheitlichen Standards und Standards der Denkmalpflege
  • Altersbestimmung von Holzbauteilen und Datierung von Holzkonstruktionen mittels labortechnischer Dendrochronologie
  • Erstellen von qualifizierten Holzinstandsetzungskonzepten und Maßnahmen-, sowie Leistungsbeschreibungen für Holzinstandsetzungen.
  • Unterstützung bei der Auswahl und Beantragung von Fördermitteln für Instandsetzungen an Holzbauwerken
  • Minimalinvasives Prüfen von Hohlstellen an Leben-Baumbestand, z.B. zur Gefahrenprävention oder näheren Beurteilung

Was ist Dendrochronologie?

Dendrochronologie ist die Wissenschaft der Altersbestimmung und Datierung von Holz anhand seiner Jahresringe. Jedes Jahr bildet ein Baum in gemäßigten Klimazonen einen neuen Wachstumsring. Die Breite dieser Ringe hängt von Umweltbedingungen wie Temperatur, Niederschlag oder Trockenheit ab. Dadurch entsteht ein charakteristisches Muster aus breiten und schmalen Ringen, das sich mit Mustern anderer Bäume derselben Region vergleichen lässt.

  1. Die Jahresringe eines Holzstücks werden vermessen.
  2. Das Ringmuster wird mit bereits bekannten Referenzchronologien verglichen.
  3. Durch die Übereinstimmung der Muster kann oft das genaue Jahr bestimmt werden, in dem jeder Ring entstanden ist.
  4. Ist die äußerste erhaltene Jahrringschicht vorhanden, lässt sich häufig sogar das Fälljahr des Baumes bestimmen.
Anwendungen
  • Archäologie: Datierung von Gebäuden, Pfählen, Werkzeugen oder Kunstgegenständen aus Holz.
  • Kunstgeschichte: Altersbestimmung von Holztafeln für Gemälde.
  • Klimaforschung: Rekonstruktion vergangener Klima- und Wetterbedingungen.
  • Forstwissenschaft: Untersuchung von Waldentwicklung und Umweltveränderungen.

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